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BARRIEREFREI

Robert F. Kennedy

-Er war das siebente Kind der Familie und der jüngere Bruder von Präsident John F. Kennedy.
-Er wuchs mit der Politik auf und war selbst von 1965 - 1968 Senator von New York.
-Er arbeitete als JFK's rechte Hand und war nach dessen Ermordung im Jahre 1963 für den nachfolgenden Lyndon B. Johnson mit gleicher Aufopferung tätig.

Wer lies Robert F. Kennedy ermorden?

Der Mord an Robert F. Kennedy

Anfang 1968 wurde Robert F. Kennedy von der Demokratischen Partei selbst als Präsident-Kanidat nominiert. 

Am 5. Juni des selben Jahres gewann Robert F. Kennedy die demokratischen Vorwahlen und war somit nur noch einen Schritt vom weißen Haus entfernt.

Was geschah:

In der Nacht des 5.Juni wurde nach seinem großen Erfolg bei der Vorwahl, ausgiebig im Ambassador Hotel in Los Angeles gefeiert. Im Anschluss daran fand in den frühen Morgenstunden eine Pressekonferenz statt und nach deren Ende sollte der Senator von bewaffneten Leibwächtern durch die Hotelküche nach draußen geführt werden. Doch bevor dies geschehen konnte, trat ein junger Mann heran und feuerte mehrere Male auf Kennedy.

Der Senator sank blutend zu Boden und trotzdem er in Eile ins Krankenhaus gebracht wurde, erlag er 25 Stunden später an seinen schweren Verletzungen.

Der Täter wurde als Bishara Sirhan aus Jordanien identifiziert. Er wurde noch am Tatort festgenommen und die Tatwaffe sichergestellt. Als Tatmotiv gab er an das ihm die pro-israelische Haltung von Kennedy nicht zugesagt hatte. 

Doch was als klarer Mordfall aussah, sollte sich als unlösbar herausstellen.

Bei der Untersuchung der Schusswunden von Robert F. Kennedy stellte sich heraus, das aus geringer Entfernung, nämlich wenigen Zentimetern, auf ihn geschossen wurde. Sirhan aber stand in mindestens einem Meter Entfernung zum Senator. Die sichergestellte Waffe wahr Kaliber 22, in welcher sich 8 Patronen befinden konnten, aber auf Robert F. Kennedy wurde mindestens 9 Mal geschossen.

Das führte sogar zum Schluss, das es sich bei dem Attentat um eine politische Verschwörung gehandelt haben könnte. Kurz nach der Tat gingen nämlich viele Beweise und Fotos verloren und die Polizei hatte am Tatort nicht nach anderen Waffen gefahndet. Es musste eine zweite Waffe gegeben haben, aber um wahrscheinlich nicht von einem politischen Mord zu sprechen, wurden die Ermittlungen eingestellt.

Sirhan erklärte sich zuerst schuldig, widerrief aber später. Er wurde schuldig gesprochen und sitzt bis heute im kalifornischen Gefängnis.

Die Feinde von Robert F. Kennedy 

Und jeder hatte ein Motiv

Robert F. Kennedy machte sich während seiner politischen Arbeit nicht nur beliebt. Als Gegner der Rassendiskriminierung, Kritiker der Vietnampolitik von Lyndon B. Johnson und Kämpfer gegen die Mafia, hat er sich selbstredend viele Feinde gemacht.

Zu seinen Gegnern gehörten auch Edgar Hoover, FBI-Chef und Jimmy Hoffa, Gewerkschaftsführer.

Noch heute wird darüber diskutiert, ob Robert F. Kennedy tatsächlich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten aufgestellt worden wäre.

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Gab sein Leibwächter die tödlichen Schüsse ab?

Der Verdacht
Thane Eugene Cesar, einer seiner Leibwächter, die während des Attentats genau neben Robert F. Kennedy stand, geriet bald ins Visier der Ermittlungen.

Da seine Dienstwaffe ein anderes Kaliber hatte, als die Mordwaffe, wurden die Ermittlungen eingestellt.

Die Ermittlungen wurden frühzeitig eingestellt 

Die Beweise

Cesar gab selbst zu, früher einmal im Besitz einer Waffe mit dem gesuchten Kaliber gewesen zu sein. Nach seinen Angabe habe er die Waffe jedoch schon vor dem Attentat verkauft.

Trotz der Bemühungen des LAPD, blieb die Suche nach dem angeblichen Käufer erfolglos.

Der Forscher Theodore Charach fand den Käufer später. Die Waffe hatte er nicht mehr, jedoch eine Quittung über den Kauf. Datiert war diese drei Monate nach Robert Kennedys Tod

Cesar wurden Verbindungen zur organisierten Kriminalität nachgewiesen.

Er konnte sich als einziger Zeuge genau daran erinnern, wie oft Kennedy tatsächlich getroffen wurde.

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Wo sind die Beweise vom Tatort?

Nicht nur, dass an dem Tatort so gut wie nichts sichergestellt oder untersucht worden ist. Viele Beweise, darunter über 1000 Fotos, verschwanden einfach.

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Der erfolgreiche Politiker

"Manche Menschen sehen die Dinge
wie sie sind und fragen sich "Warum"?

Ich träume von Dingen die es noch nie
gab und frage "Warum nicht"?"

Robert F. Kennedy
Wahlrede v. 1968

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Robert Francis Kennedy wurde am 20.November 1925 als Sohn von Joseph P. Kennedy und Rose Fitzgerald in Brooklyn geboren.

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Der Idealist

Zitate von Robert F. Kennedy

"Was wir in den Vereinigten Staaten brauchen, ist nicht Spaltung, ist nicht Hass, ist nicht Gewalt und Gesetzlosigkeit, sondern Liebe, Weisheit, Mitgefühl füreinander und ein Gerechtigkeitsgefühl für die in unserem Land, die leiden, seien sie nun weiß oder schwarz(...)"

„Was an Extremisten abzulehnen und gefährlich ist, ist weniger ihr Extremismus als ihre Intoleranz. Hier liegt das Übel nicht in dem, was sie über ihr eigenes Anliegen sagen, sondern in dem, was sie über ihre Gegner verbreiten.“

„Die größte skandinavische Nation der Welt sind die USA. Die größte irische Nation der Welt sind die USA. Die zweitgrößte deutsche Nation der Welt sind die USA. Und ähnliches könnte man von anderen Gruppen der amerikanischen Bevölkerung sagen.“

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