Die Beziehung zu Robert F. Kennedey

Die Beziehung zwischen Robert F. Kennedy und Marilyn war sehr intensiv und ging über eine kurze Affäre hinaus. Marilyn war zum Zeitpunkt ihres Todes schwanger und es ist möglich, dass das Kind von Robert F. Kennedy gewesen ist. 

Als Robert F. Kennedy die Beziehung zu Marilyn Monroe beenden wollte, brach für Marilyn eine Welt zusammen. 

In ihrer Todesnacht sucht Robert F. Kennedy sie zu Hause auf. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass sie zu diesem Zeitpunkt schon in Lebensgefahr schwebte. Robert F. Kennedy alarmierte den Rettungsdienst, jedoch soll sie während der Fahrt ins Krankenhaus verstorben sein. Daraufhin organisierte Robert F. Kennedy angeblich, dass die Leiche zurück ins Haus gebracht wird. 

 
Trieb Marilyn alle in den Wahnsinn?
Der ständige Wechsel zwischen tiefen Depressionen und ausgeprägten Manien ist nicht nur eine Belastungsprobe für Betroffene. Besonders manische Menschen verstehen es, durch Größen- und Verfolgungswahn ihre Umwelt zu belasten. 
FBI-Bericht 

Neue Erkenntnisse

Der FBI-Bericht soll zu dem offensichtlichen Schluss führen, dass Marilyn durch ein Komplott in den Tod getrieben wurde. 

Ihr Psychiater Ralph Greenson, ihr enger Freund der Schauspieler Peter Lawford, ihre Haushälterin, ihr Privatsekretär Pat Newcomp und Robert F. Kennedy sollen bei diesem Komplott den harten Kern gebildet haben.

Peter Lawford, Marilyns Monroes engster Freund, war mit Kennedys Schwester Patricia verheiratet.

 

Wurde Marilyn in den Tod getrieben?   

Der Komplott

Marilyn Monroe hatte bereits einen Selbstmordversuch unternommen. Dies brachte ihr natürlich Schlagzeilen und sicherte ihr die Aufmerksamkeit der Medien. Längst war auch die Rede von ihren Depressionen auf der einen Seite, ihre ausufernden Manien auf der anderen. 

Als Peter Lawford erfuhr, dass Marilyn einen weiteren inszenierten Selbstmordversuch plante, schmiedete er mit seinen Verbündeten (siehe oben) einen Komplott.

Alle sollten sie dazu ermutigen, ihren geplanten Selbstmordversuch durchzuführen. Selbstverständlich in der Annahme, dass sie rechtzeitig gefunden und gerettet wird.

Dies würde auch erklären, weshalb ihr eigener Arzt ihr bewusst lebensgefährliche Medikamente verabreicht hat. 

Mord oder Selbstmord?
Der Tod einer Legende

Norma Jeane Mortenson, besser bekannt als Marilyn Monroe, zählt zu den Filmikonen des 20. Jahrhunderts. Ihr ganzes Leben und sogar ihr Tod ist bis heute ein Rätsel. 

Als sie am 5. August 1962 tot aufgefunden wurde, gab es für die Ermittler schon anfänglich die Frage, ob es sich um Selbstmord handelte oder nicht. Und das ist bis heute nicht geklärt. Natürlich häufen sich diesbezüglich auch die Verschwörungstheorien. 

Ein Selbstmord ist für die meisten völlig ausgeschlossen. In Tonaufnahmen einige Tage vor ihrem Tod aufgenommen, ist eine lebensfrohe und aufgeweckte Monroe zu hören. Wieso sollte sich eine der erfolgreichsten US-Schauspielerin in so jungen Jahren das Leben nehmen? Sie war sehr bekannt und hatte durch den Schauspiel-Agenten Johnny Hyde viele einflussreiche Freunde kennengelernt. Darunter auch Harry Cohn, John Carroll und Lucille Ryman. Aber waren darunter auch Feinde?

Die wohl bekannteste Verschwörungstheorie ist wohl diese, das John F. Kennedy für den Mord an Marilyn Monroe verantwortlich sei. Monroe hatte demnach versucht John F. Kennedy zu erpressen. Die belastenden Dokumente, welche Marilyn Monroe gegen J.F.K. in der Hand hatte, sind seit ihrem Tod verschwunden. Kennedy habe die CIA beauftragt, Monroe aus dem Weg zu räumen, da er sein Präsidenten-Amt maßgeblich bedroht sah. Laut der Haushälterin gab es immer wieder Telefonate zwischen J.F. Kennedy und Marilyn.

Auch ein weiterer Kennedy ist Bestandteil vieler Spekulationen. Robert F. Kennedy, welcher das Amt des Justizministers belegte, soll ebenfalls eine sehr intensive Beziehung mit dem archetypischem Sexsymbol gehabt haben. In der Todesnacht hatte Marilyn zunächst mehrmals versucht Robert anzurufen. Erfolglos, denn Robert, der sich Gerüchten zufolge gerade von der schönen Blonden getrennt hatte, nahm die Anrufe nicht entgegen. Allerdings suchte er Marilyn zusammen mit seinem Schwager in der gleichen Nacht noch auf. Es ist bis heute nicht geklärt, was bei dem Besuch der beiden geschehen ist. War Marilyn zu diesem Zeitpunkt schon tot?

Doch wie wurde Marilyn Monroe ermordet?  Ihr eigene Psychiater Dr. Ralph Greenson hat ihr wohl einen Einlauf mit Chloralhydrat gegen ihre Schlafstörungen verabreicht. Angeblich unwissend darüber, das bereits ein Arzt namens Dr. Hymen Engelberg ihr ein Barbiturat verabreicht hat. Dabei hat Greenson selbst die Medikation der US-amerikanischen Filmschauspielerin Engelberg überlassen. Ergaben beide nun verabreichten Medikamente den Todes-Cocktail. Aber warum hat ihr Arzt dies getan, wer steckt dahinter?

Bis heute wird der Tod von Marilyn Monroe als angeblicher Selbstmord in die Akten verwiesen, was jedoch sehr unglaubhaft ist. 

Sie war zu ihrer Zeit der hellste Stern über Hollywood und sorgt bis heute mit ihrem Tod, das alle Welt im Dunkeln tappt.

 
Warum sollte Marilyn Monroe sterben?
Zwischen Depression und Manie

Sind die Verschwörungstheorien von Kennedy-Gegnern propagiert worden, um den Kennedys zu schaden? 

Fakt ist, dass durch das 2006 in der USA eingeführte Informationsfreiheitsgesetz Akten des FBI öffentlich zugänglich gemacht wurden, welche die Verschwörungstheorie noch bestärken. Der australische Filmemacher Phillipe Mora nahm in mehr als tausend Seiten Einsicht und fand interessantes Material. 

Ihr Psychiater Greenson hat ihr eine sehr hohe Menge Seconal-Tabletten verschrieben und Marilyns Privatsekretär sorgte dafür, dass die 60 Tabletten auf dem Nachttisch von Marilyn standen. Es ist auch die Rede einem Telefonat zwischen Robert F. Kennedy und Peter Lawford, in welchen Kennedy nachfragt, ob Marilyn schon tot ist. Die Anwesenheit von Robert F. Kennedy und Peter Lawford in der Todesnacht in Marilyns Haus wirft weitere Fragen auf.

Wenn die Annahme stimmt, dass Marilyn einen Selbstmord inszenieren wollte, waren die beiden bei ihr, um die geplante Rettung zu vollziehen? Haben Sie Marilyn stattdessen sterben lassen? Besonders Patricia, die Schwester von Kennedy und Frau von Lawford, soll Marilyn viel zugesprochen haben, um sie von der Idee eines weiteren Selbstmordversuches zu überzeugen.

Warum jedoch sollten ihre engsten Vertrauten und die Kennedys ein Interesse an ihrem Tod gehabt haben?

Das Charakterbild von Marilyn Monroe lässt darauf schließen, dass sie an einer bipolaren Störung gelitten hat. Der ständige Wechsel zwischen Depressionen und der aufgedrehten Marilyn, welche eine Sexparty nach der anderen organisierte, sehr übermütig auftrat und auch schnell aggressiv und wütend werden konnte. Hat Marilyn in ihrer Manie auch unter Zwangsvorstellungen und Psychosen gelitten, liegt der Verdacht nahe, dass in ihren Fokus auch die Kennedys geraten sind. Erpressungen und angebliche Beweise, welche John F. Kennedy das Präsidentenamt kosten würden, passen sehr gut in dieses Bild. Manische Menschen leiden unter Größenwahn und die Idee, den Präsidenten seines Amtes entheben zu lassen, weil er vielleicht nicht das gemacht hat, was Marilyn wollte, wäre mit diesem Hintergrund keine abwegige Idee mehr, sondern sehr nahe liegend.

 

 

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